Das Gebäude, das von dem französischen Architekten Albert Galleron entworfen wurde und erbaut nach der wissenschaftlichen Forschungen und Richtlinien von Alexandru Odobescu, die aber später von den rumänischen Spezialisten Alexandru Orascu, Ion Mincu, Ion Socolescu, Gregory Cerkez und Starotescu Cucu nachbearbeitet und finalisiert wurden, verdankt seine runde Form der bestehenden Fundamente im Garten der Diözese, die eigentlich den Bau eines Zirkus dienen sollten.
Von der antiken griechischen Tempel inspiriert, überrascht das Gebäude auf den ersten Blick durch einen historischen Kolonnade, die einen Dreiecksgiebel stützen. Im Erdgeschoss befindet sich die Säulenhalle aus Marmor mit seinen 12 dorischen Säulen, die die Konzerthalle tragen. Vier monumentale barocke Wendeltreppen aus Carrara-Marmor, die auf der mittleren Etage ein Balkon bilden, führen zur Konzerthalle und den Nebenräumen. Die fast 1.000 Sitzplätzen sind wie in einem griechisch-römischen Amphitheater angeordnet und bieten von überall eine perfekte Sicht und eine tolle Akustik. Seine ausgezeichnete Akustik verdankt der Saal der riesigen Kuppel, welche die Musik und die Stimmen von der Bühne „absorbiert“, um den Nachhall weiter an die Zuhörer zu leiten mit seinem ganzen Spektrum an harmonischen Töne bis auf die feinsten Musiknoten. Dank seiner außergewöhnlichen Akustik zählt heute der Konzertsaal weltweit zu den erfolgreichsten Bau seiner Art.