Kurzbeschreibung

Falls Sie vorhaben, die Hauptstadt von Rumänien zu besuchen und dort einen schönen Abend voller Emotionen erleben möchten, dann werden Sie sicherlich ein klassisches Konzert zu schätzen wissen, dort wo seit über 140 Jahren das Philharmonische Orchester „George Enescu“ ein essentieller Bestandteil des rumänischen Musiklebens ist. Im Herzen von Bukarest gelegen, das Athenäum ist der Ort wo Moderne die Tradition trifft und wo der großzügige und spektakuläre Konzertsaal einzigartige Momente bei den Begegnungen mit den großen Klassikern und der zeitgenössischen Musik bietet.

Weitere Informationen Architektur

Das Athenäum wurde vor 120 Jahren (1886-1888) im Herzen von Bukarest erbaut und wurde zu einem architektonischen und geistigen Exponenten der ganzen Nation nicht nur der Stadt.

Hier haben alle bekannten oder jungen professionellen Künstler des Landes ihre Konzerte gegeben, viele Orchester oder weltberühmte Solisten sind hier auf die Bühne gestiegen und viele Meisterwerke der autochthonen Musikliteratur haben hier ihr Debüt gehabt. Auch hier wurden die ersten großen Ausstellungen von Gemälde und Skulpturen organisiert mit Werken von nationalen Künstler und viele Könige und Königinnen, Politiker und Ehrengäste aus dem Ausland sind hierher gekommen, um an Ereignissen von nationaler oder internationaler Bedeutung teilzunehmen.

Mit anderen Worten, in diesem Athenäum haben viele bedeutende historische Ereignisse stattgefunden, die in der Geschichte des rumänischen Volkes eingebettet geblieben sind. Das Palastgebäude wurde mit öffentlichen Geldern erbaut, nachdem Constantin Esarcu, der Gründer der Gesellschaft rumänische Athenäum, eine nationale Lotterie organisiert hat, wo 500.000 Lose in Höhe von 1 leu verkauft wurden.



Architektur

Das Gebäude, das von dem französischen Architekten Albert Galleron entworfen wurde und erbaut nach der wissenschaftlichen Forschungen und Richtlinien von Alexandru Odobescu, die aber später von den rumänischen Spezialisten Alexandru Orascu, Ion Mincu, Ion Socolescu, Gregory Cerkez und Starotescu Cucu nachbearbeitet und finalisiert wurden, verdankt seine runde Form der bestehenden Fundamente im Garten der Diözese, die eigentlich den Bau eines Zirkus dienen sollten.

Von der antiken griechischen Tempel inspiriert, überrascht das Gebäude auf den ersten Blick durch einen historischen Kolonnade, die einen Dreiecksgiebel stützen. Im Erdgeschoss befindet sich die Säulenhalle aus Marmor mit seinen 12 dorischen Säulen, die die Konzerthalle tragen. Vier monumentale barocke Wendeltreppen aus Carrara-Marmor, die auf der mittleren Etage ein Balkon bilden, führen zur Konzerthalle und den Nebenräumen. Die fast 1.000 Sitzplätzen sind wie in einem griechisch-römischen Amphitheater angeordnet und bieten von überall eine perfekte Sicht und eine tolle Akustik. Seine ausgezeichnete Akustik verdankt der Saal der riesigen Kuppel, welche die Musik und die Stimmen von der Bühne „absorbiert“, um den Nachhall weiter an die Zuhörer zu leiten mit seinem ganzen Spektrum an harmonischen Töne bis auf die feinsten Musiknoten. Dank seiner außergewöhnlichen Akustik zählt heute der Konzertsaal weltweit zu den erfolgreichsten Bau seiner Art.

Standorte in der gleichen Kategorie